Zigaretten – Schädliche Varianten
Nicht nur Zigaretten sind gefährlich, auch Alternativen wie Wasserpfeife, Kautabak und Co. bergen hohe Gesundheitsrisiken. Eltern sollten ihre Kinder auch über die Gefahren abseits der normalen Zigaretten aufklären.
Zigaretten – Alternativen ebenso schädlich
Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte warnt vor der Verharmlosung von Alternativen zur Zigarette. Eltern sollten ihre Kinder aufklären, dass jede Form von Nikotingenuss schädlich ist – nicht nur in Form von Zigaretten. „Wasserpfeife zu rauchen, kann als Gewohnheit dieselben Krebsarten und Krankheiten verursachen wie Zigarettenrauchen. Selbst rauchloser Nikotinkonsum, wie Schnupf- oder Kautabak, ändert nichts an den Krankheitsrisiken“, warnt Dr. Matthias Brockstedt, Suchtbeauftragter des BVKJ.
Alternativen zu Zigaretten ändern nichts am Krankheitsrisiko
Bei Schnupf- oder Kautabak besteht sogar ein erhöhtes Risiko für Mundhöhlen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Auch elektrische Zigaretten, sind keine gesunde Alternative zur herkömmlichen Zigarette. Sie produzieren zwar keinen Teer, das Gift Nikotin nimmt der Raucher jedoch trotzdem auf und gerade das mache süchtig, warnt Brockstedt.
Der Kampf gegen Zigaretten
In Deutschland wurde die Altersbeschränkung für den Kauf von Zigaretten bereits von 16 auf 18 Jahre angehoben. Auch ist es Minderjährigen untersagt in der Öffentlichkeit zur Zigarette zu greifen. Drastischere Maßnahmen sind beispielsweise in Neuseeland geplant. Dort sollen sämtliche Tabakprodukte ab 2025 verboten werden.














