Pubertät: Gehirn verändert sich
Eine deutsche Studie konnte nun belegen, dass in der Pubertät Milliarden von Gehirnzellen absterben. Dabei verbessert sich die kognitive Leistung.
Gehirnzellen in der Pubertät
Deutsche Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, dass das Gehirn in der Pubertät eine intensive Entwicklung durchmacht. Dabei vermindere sich die Zahl der Nerven- und Gehirnzellen sehr deutlich. In der Hochphase der Pubertät, zwischen 15 und 17 Jahren, sei zudem die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilen des Gehirns geradezu chaotisch.
Veränderungen des Gehirns in der Pubertät sind gut
Die Neurowissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt am Main belegten, dass die Verminderung der Gehirnzellen keinen negativen Effekt, sondern viel mehr sogar einen positiven Effekt auf die kognitive Entwicklung habe. Obwohl die Anzahl der Gehirnzellen sich nach der Pubertät deutlich vermindere, könnten junge Erwachsene nach der Pubertät z.B. deutlich besser die weitreichenden Auswirkungen und Konsequenzen ihres Handels einschätzen. In der Pubertät beginne das Gehirn, sich darauf umzustellen, sowohl schneller als auch effektiver zu funktionieren. Diese Entwicklung sei jedoch erst nach mehreren Jahren vollendet














teekanne456 14.09.2012, 14:26 Uhr
Das ist wirklich interessant, dass das Gehirn in der Pubertät eine so große Veränderung durchmacht. Das erklärt natürlich auch die Stimmungsschwankungen und die Launen der Jugendlichen.
LoveandPeace08 28.03.2012, 16:24 Uhr
Wow, das ist aber interessant
Pandacotta 27.03.2012, 17:38 Uhr
Je älter ich werde, desto mehr stelle ich diesen Gehirnzellen Verlust schon jetzt fest! ;-)
floriettaa 26.03.2012, 18:33 Uhr
Faszinierend, dass das Gehirn in der Pubertät an Zellen verliert, aber dennoch mehr leisten kann.
Luna_Lottchen 26.03.2012, 17:38 Uhr
Das erklärt einiges :-D