Perinatale Medizin

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Geburtshilfe in der Zukunft

In Berlin fand der 25. Deutsche Kongress für Perinatale Medizin statt. Dort wurde auch die Zukunft der Geburtshilfe thematisiert.

03.01.2012 11:19h
Geburtshilfe Trends In Berlin wurden die neuesten Enwicklungen in der Geburtshilfe diskutiert

Auf dem 25. Deutschen Kongress für Perinatale Medizin, der in Berlin stattfand, wurde nach Antworten auf Fragen zur Zukunft der Geburtshilfe gesucht. Gefragt wurde beispielsweise nach dem erhöhten Geburtsgewicht der Babys, so wie im Falle des 6-Kilo-Babys, das im November geboren wurde. Auch das steigende Alter der werdenden Mütter war eine Frage, die die Mediziner beschäftigte.

Trends in der Geburtshilfe

Christian Wieg, ein Neugeborenenmediziner vom Klinikum Aschaffenburg, sieht einen Trend darin, dass es weniger Überraschungen geben werde. Durch die verbesserte Ultraschalltechnik sei es möglich, schon vor der Geburt immer mehr über die Babys zu wissen.
Der Ultraschall könne auch die Tastuntersuchungen im Kreißsaal ablösen, so die Berliner Geburtsmedizinerin und Ultraschallexpertin Silke Michaelis. Es werde dann mehr gemessen und weniger gefühlt. Karl Oliver Kagan von der Universitätsfrauenklinik Tübingen bezeichnete die Zeit zwischen der 12. und der 14. Schwangerschaftswoche als maßgeblich, da man zu diesem Zeitpunkt bereits die Hälfte aller schwerwiegenden kindlichen Fehlbildungen erkennen könne.

Neuer Test für die Geburtshilfe

Bei der Nackenfaltendiagnostik könnte ein neuer molekularbiologischer Test eingesetzt werden, um Trisomie 21 zu erkennen. Dabei werde der werdenden Mutter nur etwas Blut abgenommen. Dies sei ungefährlicher als die Fruchtwasseruntersuchung, bei der es in einem von 200 Fällen zu einer Fehlgeburt kommen kann. Das Blut enthalte Bruchstücke der kindlichen DNA, die den Chromosomen zugeordnet werden könnten, so Kongresspräsident Klaus Vetter vom Vivantes-Klinikum Berlin-Neukölln. Der Test, der bereits im nächsten Jahr in Deutschland auf den Markt kommen könnte, könne ergänzend zur Nackenfaltendiagnostik eingesetzt werden.

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2 Kommentare zu: Geburtshilfe in der Zukunft

schmusi36 3.01.2012, 16:17 Uhr

Na, das Thema generell war wohl die Geburtshilfe denke ich :-)

lisa_lu 3.01.2012, 13:41 Uhr

Aber das sind doch nur Vorsorgeuntersuchungen, was hat das denn mit dern Geburtshilfe zu tun? Oder versteh ich hier was nicht?

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