An die Mütter von Hochbegabten Kindern!

SteffiW

von: SteffiW

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Hallo, das "Problem" ist folgendes der Sohn meiner Freundin ist hochbegabt nun suchen wir nach einer Grundschule die dies fördert was es wohl jedoch in unserem Einzugsgebiet nicht gibt. Hat jemand von euch eventuell Erfahrung mit Hochbegabten Kindern und kann mir vielleicht Tipps geben was wir tun können damit er nicht weiterhin unterfordert wird und die Lust an der Schule verliert? Eine Klasse überspringen wäre für die Mutter die letzte Lösung da er eh schon früher in die Schule gekommen ist.
Danke schon mal im Vorraus , hoffe ihr könnt etwas helfen.

25.11.2011 15:11h

Abgelegt unter: An die Mütter von Hochbegabten Kindern!, Hochbegabung, Förderschulen, Grundschule
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16 Antworten

Lullebie

Welchen Wert er hat weiß ich gar nicht, da müsste ich meine Mutter mal fragen.

Bisher hat er keine Probleme, das alle älter sind da er erst 11 ist. Ob er die nächste klasse auch überspringt liegt in seinem Ermessen. Es wird eben sehr auf die sozialen Kontakte geschaut dabei und das es nicht zu große Unterschiede gibt. Wenn er diesmal keine klasse überspringt soll er nebenbei noch einen weiteren Physikkurs belegen (seine absolute stärke). Somit hat er diesen Ausgleich dann.

Lullebie 28.11.2011, 11:32 Uhr

SteffiW

@Lullebie: Und es gibt keine Probleme weil er 2 Jahre jünger ist als seine Klassenkameraden? Die einzigen Bedenken die ich beim Überspringen habe ist das es, wenn er älter ist zu Schwierigkeiten kommt 1. weil seine Freunde mehr dürfen als er (Auto fahren etc. ) und das viele Ausbildungen und Studiengänge ein Mindestalter voraussetzen.
Darf ich fragen mit welchem Wert dein Bruder getestet wurde ?

SteffiW 28.11.2011, 11:23 Uhr

Lullebie

Aber lass die Waldorfschule da raus @silentpaws...dort sind Hochbegabte am falschen Platz. Die klasse ist nur so stark, wie der schwächste und Hochbegabte sind völlig unterfordert. Bei mir in klasse war eine (Waldorfschule) nach Unzähligen schlechten Noten wurde ein Test vom Jugendamt aus gemacht und kurze zeit später ging sie auf eine andere Schule.

Mein Bruder ist Hochbegabt und machte in der 2.klasse einen Test beim Jugendamt. Ihm wurde zur wahl gestellt, ob er weiter auf der Schule bleiben möchte, aber eine klasse überspringt oder wechselt. Er übersprang eine klasse bald wieder eine und fühlt sich sehr wohl und hat viele soziale Kontakte. Nebenbei macht er noch Fußball.

Lullebie 28.11.2011, 11:10 Uhr

leonardino

Sieh mal unter www.karg-stiftung.de!

leonardino 28.11.2011, 10:44 Uhr

SteffiW

Danke, das hab ich schon getan die sagen man müsse erst Mitglied werden, aber ich möchte ja erstmal nur Infos, damit ich meine Freundin bei der Entscheidung unterstützen kann.
Das ist alles gar nicht so einfach und dabei will man doch nur dem Kind gerecht werden.

SteffiW 28.11.2011, 10:35 Uhr

silentpaws

Hallo,


mein Sohn ist zwar nicht hoch begabt aber "überdurchschnittlich" Intelligent.

Er geht auf eine Schule die zwar speziell für "Problemkinder" ist, jedoch bietet diese Schule für ihn das optimalste Umfeld. Er hat ein wenig Probleme im Umgang mit anderen Kindern, er versteht diese teilweise nicht. Zum Beispiel warum das Kind jetzt vollkommen ausrastet wegen irgendwas "banalem".

Ich empfand es als wichtig, mein Kind trotz seiner Fähigkeiten weder zu unterfordern noch zu überfordern,was wahrlich nicht ganz leicht ist.

Er geht in eine Klasse wo nur 10 Kinder sind und eine Lehrerin und eine Sozialpädagogin.

Der Unterrichtsstoff ist der selbe aber für die ersten 4 Jahre sollte er dort bleiben um den Grundstein zu legen.

Danach müssen wir weiter sehen.

Wenn das Kind in der Schule unterfordert ist (sollte man zuerst testen!!!) dann kann man auch außerschulische Aktivitäten ausüben wie Musikunterricht, Sport o.ä...

Man sollte die Interessen herausfinden und diese ganz spezifisch fördern. Sowas kann man in einer Waldorfschule zum Beispiel.

Man kann sich Hilfe bei Psychologen oder Sozialpädagogen holen und dort auch den ein oder anderen Rat.

silentpaws 28.11.2011, 10:31 Uhr

Korobaerlj

huhu :)

ruf doch einfach mal hier an an:

http://www.dghk.de/beratung

die können dir bestimmt weiter helfen und haben möglichkeiten vor ort :)

liebe grüße und viel erfolg!

Korobaerlj 28.11.2011, 10:18 Uhr

SteffiW

@chanti: Hast du vielleicht Tipps an wen man sich wenden kann oder kennst du vielleicht sowas wie ein Forum in dem sich Eltern solcher Kinder untereinander austauschen können? Ich google schon seit Tagen aber ich finde irgendwie nichts .

SteffiW 28.11.2011, 10:12 Uhr

Chantii

Ich hab mich testen lassen und daher weiß ich es.

Chantii 27.11.2011, 20:38 Uhr

SteffiW

Ich weiß zwar nicht worauf du jetzt anspielst aber ich finde es schade das schon wieder Antworten kommen die völlig am Thema vorbei sind und keine Hilfe darstellen.

SteffiW 27.11.2011, 19:40 Uhr

Soeckchen82

Volltreffer! Manche "Hochbegabten" haben ihre sozialen Schwächen bis heute nicht ausgeglichen. Wie schade! Zu sozialen Kompetenzen gehört u.a. auch Toleranz und Akzeptanz

Soeckchen82 27.11.2011, 16:55 Uhr

BabySchildi

Huhu, wie es generrell mit hochbegabten ist weis ich leider nicht. Ich hatte jedoch in der Mittelstufe (eine IGS), 4 sehr Inteligente Mitschüler gehabt die ich eigentlich für Hochbegabt hielt. Sie schrieben nur einser, 2 von denen haben neben dem Untericht noch Sachbücher gelesen und vom Unterricht alles Mitbekommen (sehr bewundernstwert) In meiner Klasse wurden sie Integriert, sie haben immer mit uns was unternommen. Teilweise erschienen sie mir als seien sie auch Unterfordert gewesen zu sein, aber wechseln oder Überspringen wollten sie nie dafür war für die 4 die Gemeinschaft zu wichtig gewesen.
Es lag aber auch daran das die Klassenlehrer sehr darauf eingegangen sind.
Solange sich das Kind wohlfühlt in der Klassengemeinschaft würde ich das Kind nicht einfach daraus nehmen, sollte es jedoch Probleme geben sollte man nachdenken das es sonder gefördert wird.

BabySchildi 26.11.2011, 17:50 Uhr

gondoliera

sorry..an Chantii: du bist hochbegabt, hast aber ein Hauptschulabschluss und kein abi?....klingt komisch.woran hast du denn entnommen, dass du hochbegabt bist?

gondoliera 26.11.2011, 15:45 Uhr

SteffiW

Er hat keine schwerwiegenden Defizite ist halt einfach nur völlig unterfordert und langweilt sich und wird deshalb bockig und aufsässig. Das mit dem Test steht ja nicht mehr zur Debatte der ist schon gelaufen und seit gestern haben wir das offizielle Ergebnis.
Ich finde auch das er auf eine spezielle Schule sollte aber das ist in der Grundschule halt hier nicht zu realisieren sobald es auf die weiterführende Schule geht ist das kein Problem aber bis dahin sind es halt noch 1,5 Jahre wenn er nicht eine Klasse überspringt.

SteffiW 26.11.2011, 09:56 Uhr

Chantii

Ich finde es super wichtig, daß er dafür auf eine extra schule kommt und ihm alle wege offen stehen. ich selber bin auch hochbegabt und war auf einer normalen schule und hab nur ein hauptabschluß, weil es mehr als lanhweilig für mich war, nun hab ich ein einser studium und nebenbei noch arbeit und kind, das sehr wahrscheinlich auch hochbegabt ist und ich bin immernoch fast immer gelangweilt und nur selber hochbegabte können überhaupt genug fordernde aufgaben finden. ich hasse meine mutter dafür, daß ich nie die chance hatte mich mit gleichgesinnten auszutauschen und in der schule generell unterfordert war. ich finde auch, er braucht freunde, die sind wie er, wenn ich mit nicht ganz so schlauen menschen rede, finde ich es immer ganz schlimm, daß die viele gedankenzüge, wenn überhaupt, erst nach dem hundertsten mal erklären verstehen. auf jeden fall gehören hochbegabte kinder auf extra schulen.

Chantii 26.11.2011, 01:11 Uhr

Soeckchen82

Hochbegabte Kinder haben oft schwerwiegende Defizite im nicht-kognitiven Bereich, z.B. Sozial/emotional ober motorisch. Wichtiger als einen kleinen Einstein zu bekommen ist es, diese Defizite nicht zu übersehen sonder auszugleichen.
Hochbegabte Kinder haben es oft sehr schwer sich in ihrem sozialen Umfeld zu integrieren und werden dann oft verhaltensauffällig, z.B. Aggressionen oder Abfall der Leistungen durch Verweigerung oder Desinteresse.
Wenn ich selbst ein hochbegabtes Kind hätte wäre mein höchstes Ziel ihm eine normale Kindheit zu bieten und ihm den Eindruck zu geben es sei genau wie seine Freunde. Fördermöglichkeiten die die Eltern selbst organisieren können gibt es sehr viel, z.B. Instrumente lernen, Schach, eine weitere Sprache oder andere Freizeit- Neigungsgruppen.
Aber was ist schon Hochbegabung, diese Definierung ist sehr einseitig. Ich kann allen Eltern nur raten sehr genau darüber nachzudenken, ob ein Test nötig ist und welchen Nutzen er hat.

Soeckchen82 26.11.2011, 00:42 Uhr

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